Pressemitteilung

Dirk Spaniel: China-Deal von Sixt ist Schlag ins Gesicht der deutschen Industrie

Berlin, 6. Oktober 2022. Zur Entscheidung des Autovermieters Sixt, 100.000 chinesische E-Autos einkaufen zu wollen, und insgesamt die Flotte bis 2030 im Bereich von 70 bis 90 Prozent auf E-Mobilität umzurüsten, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Dirk Spaniel:

„Wir sehen nun die Auswirkungen staatlich fehlgelenkter Politik. Den Nutzen aus den Milliardensubventionen deutscher Steuerzahler greifen nun chinesische Autohersteller ab. Die AfD-Fraktion hat vor dieser Entwicklung schon lange gewarnt. Hier wiederholt sich das Desaster der hochsubventionierten Photovoltaik-Branche, die heute in Deutschland praktisch verschwunden ist. Es war absehbar, dass eine Antriebstechnik wie der Elektroantrieb, der wenig komplex, dafür aber energieintensiv ist, vorwiegend aus Ländern kommen wird, die günstige Energie bieten. Deutsche Hersteller können in diesem ruinösen Wettbewerb nur schwer mithalten, zumal die deutsche Regierung alles tut, um die heimische, energieintensive Industrie aus Deutschland zu vertreiben. Im Übrigen entsteht bei der in Deutschland so gehypten Elektromobilität eine ausgeprägte strukturelle Abhängigkeit von China auf Grund der benötigten Rohstoffe. Strategische Abhängigkeiten von Schlüsselbranchen bergen immer ein erhebliches Erpressungspotential und sind allein schon deshalb im nationalen Interesse zu vermeiden. Es wäre klüger, endlich wieder auf deutsche Technik zu setzen. Und hier sind wir mit dem Verbrennungsmotor einfach am besten. Es ist zudem es ein europäischer Sonderweg, den Verbrennungsmotor zu verbieten.“

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