Pressemitteilung

Gottfried Curio: Grünen-Forderung zur Aufnahme von Afghanen ist realitätsfern

Berlin, 12. Mai 2022. Zur Forderung der Grünen-Vorsitzenden Lang zur umfangreichen Aufnahme von Afghanen teilt der innenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Gottfried Curio, mit:

„Der Vorschlag der Grünen, zusätzliche Einwanderungswege nach Deutschland durch sogenannte humanitäre Aufnahmeprogramme für Afghanen zu schaffen, zeigt einmal mehr, dass den Grünen nicht nur jeder Sinn fürs Machbare fehlt, sondern die eigentlichen Interessen der deutschen Bevölkerung schon gar keine Rolle mehr spielen sollen. War bei der Machtübernahme der Taliban lediglich von Ortskräften die Rede, so hat das ‚humanitäre Aufnahmeprogramm‘ der Grünen als potentiellen Adressaten das gesamte afghanische Volk, das sich allein in der Dauer des deutschen Afghanistaneinsatzes verdoppelt hat. Diesem schon in sich völlig unbegründeten Irrsinn gegenüber steht ein Deutschland, dem es nach Jahren hoher Einwanderung, zuletzt noch durch die Ukrainekrise extrem verschärft, nicht nur an bezahlbarem Wohnraum mangelt, sondern das zunehmend finanziell, wirtschaftlich und kulturell durch immer neue von der Regierung geplante Belastungen pressiert und überlastet wird. Die Taliban konnten sich nur mit Hilfe einer breiten Unterstützung innerhalb der afghanischen Bevölkerung durchsetzen. Jetzt eine Völkerwanderung nach Deutschland zu organisieren, importiert diese Ideologien und Verhaltensmuster nach Deutschland, zumal sich Afghanen als besonders schwer integrierbar erwiesen haben. So wurde allein 2020 gegen 7,8 Prozent der Afghanen in Deutschland als Tatverdächtige bei Straftaten ermittelt. Statt Deutschland für die Probleme der ganzen Welt verantwortlich zu erklären, sollte vor Ort auf Abhilfe gedrängt werden: durch maximalen internationalen Druck auf die Talibanführung und ihre Unterstützer im Ausland, durch Einstellung jener deutschen Finanzhilfen, die das Talibansystem stabilisieren helfen, gegebenenfalls auch durch Unterstützung der Nachbarstaaten, die im Gegensatz zu Deutschland sprachlich, historisch und kulturell eng mit Afghanistan verbunden sind und deshalb viel eher als Aufnahmeland in Frage kommen und in der Verantwortung stehen.“

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