Pressemitteilung

Harald Weyel: Bosnien und Herzegowina gehören nicht in die EU

Berlin, 14. Oktober 2022. Am 12.10.2022 hat die EU-Kommission den Mitgliedsstaaten empfohlen, Bosnien und Herzegowina zum Beitrittskandidaten zu erklären. Der europapolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Harald Weyel, erklärt dazu:

„Für alle ‚Westbalkan‘-Länder und mithin auch Bosnien-Herzegowina gilt grob Folgendes: Direktinvestitionen, die Sinn ergeben, sind schon dort, viele qualifizierte Arbeitnehmer sind aber weg, auf dem Wege oder im lukrativen Ausland — durchaus auch außerhalb EU-Europas. Clevere Auslandspendler und Sozialtouristen sind eh schon bei uns, in steigender Anzahl. Für die abverlangten ‚Werte‘- und ‚Rechtsstaats‘-Lippenbekenntnisse gibt es dann aus Brüssel das Steuergeld anderer Leute. Es ist nicht davon auszugehen, dass Basisdemokratie, Wettbewerb und nicht-kriminelles Unternehmertum dabei einen besseren Lauf nehmen, als es beispielsweise in Griechenland oder Italien seit Jahrzehnten der Fall ist. Eine politische EU-Klon-Elite wird sich und ihrer Verwaltung Pfründe schaffen — und das Karussell der Illusionen dreht sich weiter. Und aus einem kranken Brüsseler Kern können auch keine gesunden Früchte andernorts hervorgehen. Schon 2019 haben Siegbert Droese, ich und weitere AfD-Fraktionskollegen mit dem Antrag ‚Privilegierte Partnerschaft statt Vollmitgliedschaft – EU-Erweiterungspläne für den Westbalkan überdenken‘ eine angemessene Form der Zusammenarbeit mit den Westbalkanstaaten vorgeschlagen, die ohne den Wasserkopf der politischen Union auskommt.“

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