Antrag

Jetzt Konsequenzen aus dem Antisemitismus-Skandal auf der documenta ziehen – Förderung des Postkolonialismus umgehend einstellen

Berlin, 6. Juli 2022. Die Vorgänge auf der Kasseler Kunstausstellung documenta, die einige Künstler als Forum für antisemitische Propaganda benutzt haben, sind eine untragbare Zumutung für alle Juden in Deutschland und in der Welt und stellen einen beispiellosen politischen Skandal in der Geschichte der documenta dar.

Auf einem Banner des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi, das auf dem Platz vor dem Museum Fridericianum in Kassel aufgehängt wurde, waren eindeutige antisemitische Karikaturen zu sehen, ohne dass das ebenfalls indonesische Kuratorenkollektiv Ruangrupa oder die Direktorin der documenta fifteen, Frau Schormann, einen Anlass sahen einzuschreiten. Auch Kulturstaatsministerin Claudia Roth meldete sich erst kritisch zu Wort, als der öffentliche Druck übermächtig geworden war. Diese Grenzüberschreitungen beschädigen nicht nur den internationalen Ruf der alle fünf Jahre stattfindenden documenta, sondern darüber hinaus auch das Ansehen Deutschlands in der Welt. Umso wichtiger sind jetzt eine lückenlose Aufklärung der Vorgänge und entsprechende Konsequenzen im Hinblick auf die Verantwortlichen.

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