Pressemitteilung

König/Mrosek: Sportausschuss lehnt höhere und angemessene Prämien für Olympiasieger ab

Berlin, 18. Juni 2020. Deutsche Olympiasieger und Paralympics-Sieger sollen weiter eine Mini-Prämie von 20.000 Euro erhalten. Der Sportausschuss des Deutschen Bundestages hat einen Antrag der AfD-Fraktion abgelehnt, mit dem die Prämie für einen Olympia- bzw. Paralympics-Sieg auf 100.000 Euro erhöht werden sollte. Alle anderen Fraktionen haben dagegen gestimmt.

Der sportpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion und Obmann der AfD-Fraktion im Sportausschuss, Jörn König, sagt dazu:

„Das wirft ein bezeichnendes Licht auf die Regierungskoalition und alle anderen Oppositionsfraktionen, die nach außen immer so tun, als ob sie die deutschen Spitzensportler bestmöglich unterstützen und belohnen wollen. Die aktuelle Prämie von 20.000 Euro ist im Vergleich mit anderen europäischen Ländern, die zum Teil weit über 100.000 Euro zahlen, lächerlich gering.“

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Mrosek, Mitglied im Sportausschuss, ergänzt:

„Die Olympiaprämien sind verdiente Leistungs- und Erfolgsprämien, auch für die jahrelangen Entbehrungen der Sportler und für die für einen Olympia- oder Paralympics-Erfolg notwendige konsequente und kontinuierliche leistungs- und erfolgsorientierte Arbeit. Eine Prämie in dieser Höhe wäre ein echter Anreiz und entschädigt auch ein wenig für die vielen Nachteile, die Sportler, die diesen Weg gehen, im Laufe ihrer Karriere auf sich nehmen.“

Die AfD-Fraktion hatte in ihrem Antrag gestaffelte Erfolgsprämien von 100.000 Euro für einen Olympia- oder Paralympics-Sieg bis zu 7.500 Euro für Platz acht bei einem dieser beiden sportlichen Großereignisse gefordert.

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