Pressemitteilung

Martin Sichert: Bundesregierung muss FFP2-Maskenpflicht in Fernzügen sofort stoppen

Berlin, 13. September 2022. Nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Lauterbach und dem vom Bundestag beschlossenen Infektionsschutzgesetz soll ab dem 1. Oktober in Deutschland die FFP2-Maskenpflicht im Fernverkehr in Kraft treten. Jetzt warnt das Robert-Koch-Institut (RKI) vor einer dauerhaften Nutzung von FFP2-Masken.

Dazu teilt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert, mit:

„Unsere Fraktion fordert eine Abschaffung aller Corona-Maßnahmen, dazu zählt auch das Tragen von FFP2-Masken in Zügen – ebenso wie im Flugverkehr. Das RKI weißt zurecht darauf hin, dass eine ‚vertretbare Tragedauer‘ der Masken berücksichtigt werden soll – maximal 100 Minuten bei leichter Tätigkeit und dann für 30 Minuten Masken-Pause. Dies kann bei einer ICE-Fahrt – beispielsweise von München nach Berlin – nicht umgesetzt werden, da die Reisenden bei einer Fahrzeit von über vier Stunden für die benötigten Pausen mehrfach aussteigen und Folgezüge nutzen müssten. Ich habe im Plenum und im Gesundheitsausschuss mehrfach angemahnt, dass es zu gesundheitlichen und gegebenenfalls auch langfristigen Auswirkungen von FFP2-Masken noch keine Untersuchungen gibt, dass wir keine Zahlen und Daten darüber haben. Mit dem RKI mahnt das nun erstmals auch ein staatliches Institut an. Wie viele Warnungen braucht es noch? Die Bundesregierung muss dringend nachbessern und die geplante FFP2-Maskenpflicht in Fernzügen noch vor Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Oktober stoppen.“

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