Pressemitteilung

Nicole Höchst: Verfehlte Regierungspolitik trifft besonders Frauen

Berlin, 16. Juni 2022. Laut Medienberichten sind es noch immer überwiegend Frauen, welche die meisten unbezahlten Fürsorgearbeiten verrichten. Das hat für sie langfristig finanzielle Folgen. Denn wer viele Stunden dafür verwendet, unbezahlt zu arbeiten, hat weniger Zeit, einer Erwerbsarbeit nachzugehen. Die Folge ist meist eine finanzielle Abhängigkeit vom Partner – im äußersten Fall sogar Armut im Alter. Dazu erklärt die AfD-Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst, Mitglied im Familienausschuss:

„Das Problem liegt nicht in der Erwerbstätigkeit selbst, sondern in der finanziellen Absicherung und darin, dass ein einzelnes Einkommen im Regelfall nicht mehr ausreicht. Jetzt kommt durch die Inflation und die enorm steigenden Strompreise noch ein schlechtes Gewissen für die Frauen hinzu, wenn sie einen Trockner anschalten oder ein anderes Haushaltsgerät verwenden. Ob Politik für Alleinerziehende, Pandemie, Klimaabgaben oder Energiewende, jedes Mal schädigt die Politik der Regierung zwar die gesamte Bevölkerung, aber sie trifft mit ihren Maßnahmen überwiegend Frauen. Da darf man schon die Frage stellen, ob von den Entscheidungsträgern tatsächlich vor Einführung von Maßnahmen die Folgen bewusst abgeschätzt werden. Konservative Politik würde solche Aspekte berücksichtigen und behutsamer, überlegter vorgehen. Wir erwarten von der Bundesregierung eine Familienpolitik, welche Familien unabhängiger macht und Frauenpolitik nicht mit Gender- und Quoten-Gaga verwechselt. Eventuell wäre eine transparente Pflichtprüfung sinnvoll, welche die Folgen von Entscheidungen auf die Kernzelle der Gesellschaft, die Familie, prüft.“

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