Pressemitteilung

Petr Bystron/Nicole Höchst: Bindung ukrainischer Flüchtlingskinder an ihr Heimatland stärken

Berlin, 16. März 2022. Die Forderung der ukrainischen Generalkonsulin Iryna Tybinka, ukrainische Kinder in Deutschland nicht zu integrieren, sondern nach ukrainischen Schulplänen weiter zu unterrichten, äußern sich der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Petr Bystron, und die bildungspolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion, Nicole Höchst:

„Die Forderung der ukrainischen Regierung ist zu begrüßen. Bei den geflüchteten Kindern geht es um einen vorübergehenden Aufenthalt. Die Kinder brauchen Kontinuität beim Bildungsprozess. Und auch während dieses vorübergehenden Aufenthalts soll ihre nationale Identität erhalten bleiben.

Frau Tybinka fordert für die geflüchteten Kinder eine temporäre Beschulung nach dem ukrainischen Bildungssystem unter Einbeziehung ukrainischer Lehrkräfte. Das ist ab sofort möglich, da in der Pandemiezeit in der Ukraine eine allgemeine Online-Plattform (e-school.net.ua) entwickelt wurde. Auch sind alle Schulbücher für alle Schulfächer in digitaler Form öffentlich zugänglich. Es gibt keinen Grund, dieser Forderung der ukrainischen Regierung nicht nachzukommen.

Die AfD-Fraktion setzt sich für den Erhalt der nationalen Identität der ukrainischen Kriegsflüchtlinge während ihres vorübergehenden Aufenthalts in Deutschland ein und begrüßt die Bemühungen der ukrainischen Regierung, die Bindung ihrer Staatsbürger an ihr Heimatland zu stärken und damit den Weg für ihre baldige Rückkehr zu bereiten.“

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