Pressemitteilung

René Springer: Inflationsschock bei Lebensmitteln – jetzt mehr Schweiz wagen

Berlin, 15. Juni 2022. Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Mai 2022 um 7,9 Prozent gestiegen. Dabei betrug die Preissteigerung für Lebensmittelpreise im Mai 2022 ganze 11,1 Prozent. Die Erzeugerpreise für Lebensmittel stiegen gar um 39,9 Prozent (Stand April 2022). Indessen beträgt die Inflationsrate in der Schweiz im Mai 2022 lediglich 2,9 Prozent.

Dazu sagt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer:

„Die Inflation bei Lebensmitteln ist in Deutschland besorgniserregend hoch. Dabei ist hier das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Wenn jetzt auch die Erzeugerpreise um fast 40 Prozent steigen, wird dies früher oder später an die Verbraucher weitergereicht. Der tägliche Einkauf wird dann für viele Deutsche zum Luxus.

Den faulen Ausreden der Regierung sollten wir dabei nicht trauen. Schuld an den explodierenden Preisen ist nämlich nicht der Ukraine-Krieg oder die Störung der Lieferketten. Schuld ist in allererster Linie die unverantwortliche Geldschwemme der Europäischen Zentralbank. Ein Blick in die Schweiz zeigt, dass Inflation keine Naturgewalt ist, die über Nacht hereinbricht. Während die Schweizer Notenbank das Land mit sicherer Hand und niedriger Inflation durch unsichere Zeiten steuert, kümmert sich die EZB nicht um die laut EU-Verträgen zentrale Preisstabilität, sondern um das Klima in 30 Jahren und die Finanzierung der südeuropäischen Peripherie.

Die AfD-Fraktion im Bundestag fordert daher in aller Dringlichkeit ein Umsteuern der EZB-Politik. Die geldpolitischen Instrumente müssen zur Erhaltung der Preisstabilität angewendet werden und nicht zur Verwirklichung von Frau Lagardes Wunschträumen. Es muss endlich Schluss sein mit Gelddrucken und Staatsfinanzierung. Im Inland ist der Teuerung mit einer vorübergehende Aussetzung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel zu begegnen, damit die Menschen wenigstens im Supermarkt vor der Teuerung geschützt sind. Außerdem muss den Bürgern mehr Netto vom Brutto in der Tasche verbleiben. Deshalb ist eine deutliche Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrages jetzt das Gebot der Stunde.“

Eckpunktepapier der AfD-Bundestagsfraktion zur Bekämpfung der sozialen Folgen der Inflation:  https://afdbundestag.de/inflation-diese-sofortmassnahmen-muessen-jetzt-umgesetzt-werden/

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