Pressemitteilung

René Springer: Renten auf Sozialhilfeniveau sind eine himmelschreiende Ungerechtigkeit

Berlin, 27. Mai 2022. Selbst wer 45 Jahre lang in Vollzeit gearbeitet und dabei jährlich stets 23.800 Euro im Jahr verdient hat, erhält laut aktueller Berichterstattung keine Nettorente oberhalb der Grundsicherung. Das galt Ende 2020 rechnerisch für über 2,5 Millionen Rentnerinnen und Rentner. Dazu sagt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer: 

„Die Rente in Deutschland ist und bleibt ein Trauerspiel. Das liegt nicht nur am geringen Rentenniveau, das in Deutschland niedriger ist als anderswo in Europa. Es ist vor allem das Ergebnis einer jahrzehntelangen Lohnpolitik, die auf Lohndumping statt auf Wohlstandslöhne gesetzt hat. Deutschland hat heute einen der größten Niedriglohnsektoren in ganz Europa. Millionen deutsche Arbeitnehmer wissen schon jetzt, dass sie im Alter eine Rente auf Grundsicherungsniveau erwartet. Das entspricht exakt dem, was viele Hartz-IV-Empfänger heute erhalten, ohne auch nur einen Cent ins Sozialsystem eingezahlt zu haben. Das ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, die endlich beendet werden muss.

Hier sind vor allem die Gewerkschaften in der Verantwortung, für höhere Löhne zu kämpfen, anstatt nach mehr Zuwanderung zu rufen und unter dem Banner der Regenbogenflagge eine neoliberale Politik voranzutreiben. Was das Rentenniveau angeht, muss die Bundesregierung endlich dafür sorgen, dass jemand, der ein Leben lang hart gearbeitet hat, am Ende des Monats deutlich mehr Geld in der Tasche hat als jemand, der Sozialleistungen bezieht.“

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