Pressemitteilung

Stephan Protschka: Wir dürfen uns nicht abhängig von Düngemittelimporten aus instabilen Drittländern machen

Berlin, 9. November 2022. Für die Herstellung von Düngemitteln wird Erdgas als Rohstoff und Energiequelle benötigt. Aufgrund der explodierenden Gaspreise sind sie deshalb seit Monaten knapp und werden immer teurer. Heute möchte die EU-Kommission ihre Düngemittelstrategie vorstellen, in der den Mitgliedstaaten Maßnahmen vorgeschlagen werden sollen, um die Versorgungssicherheit mit Düngemitteln, und in der Folge mit Lebensmitteln, in der EU sicherzustellen.

Dazu äußert sich der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, wie folgt:

„Es muss auch in Zukunft wirtschaftlich bleiben, Düngemittel in Deutschland zu produzieren. Dabei geht es nicht nur um die Gewährleistung unserer Ernährungssicherheit, sondern auch darum, dass wir uns nicht abhängig von Düngemittelimporten aus instabilen Drittländern machen. Wir fordern die Bundesregierung daher bereits seit mehreren Monaten auf, die systemrelevante Düngemittelproduktion in Deutschland sicherzustellen und bäuerliche Familienbetriebe rückwirkend beim Düngemittelkauf zu unterstützen (BT-Drucksache 20/1865). Wir begrüßen deshalb den in die gleiche Richtung gehenden Vorstoß der EU-Kommission. Es besteht allerhöchster Handlungsbedarf.“

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