Pressemitteilung

Dirk Spaniel: Preisabsprachen von Kraftstoffkonzernen sofort aufklären

Berlin, 17. März 2022. Der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dirk Spaniel, fordert die sofortige Aufklärung von eventuellen Preisabsprachen der Kraftstoffanbieter. Hintergrund sind die massiven Preissteigerungen für Kraftstoffe in den letzten Wochen:

„Rechnet man bei den aktuellen Verbraucherpreisen von Kraftstoff genau nach, stellt man folgendes fest: Einen wesentlichen Teil machen Großhandelspreise aus, die sich in den vergangenen Wochen deutlich erhöht haben. So kostete der Liter Diesel am vergangenen Wochenende an manchen Tankstellen 2,41 Euro.

Der langjährige Differenzbetrag zwischen Rohöl und Großhandelspreis lag immer bei circa zwölf Cent pro Liter Diesel. Bei einem Kraftstoffpreis von 2,41 Euro pro Liter ergibt sich eine Differenz von über 80 Cent pro Liter. Dieser Effekt ist durch kurzfristige Schwankungen nicht erklärbar.

Diese Preissteigerung korreliert nicht mit den Weltmarktpreisen für Öl. Gerade in Zeiten der Krise ist Spekulation zum Schaden unserer Volkswirtschaft völlig inakzeptabel und muss sofort unterbunden werden.

Wir fordern eine sofortige kartellrechtliche Überprüfung, da die Preissteigerung an Diesel weit über marktüblichen Schwankungen liegen und nicht erklärbar sind. Um es klar zu sagen: Es liegt die Vermutung nahe, dass hier spekulative Effekte in der Handelskette von Kraftstoffen auf dem Rücken der produktiven Industrie und der Verbraucher ausgetragen werden. Die Regierung hat hier versagt, weil diese gerade eben nicht ein marktwirtschaftliches Umfeld sicherstellt.“

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