Pressemitteilung

König: Sportvereine öffnen!

Berlin, 22. April 2020. Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag fordert die Bundesregierung und die Landesregierungen auf, die Sportvereine in Deutschland wieder zu öffnen. Selbstverständlich müssen die Kontakt- und Abstandsregeln eingehalten werden, wobei dies für die kontaktlosen Individual-Sportarten und zumindest auch für nicht-Sportart-spezifisches Training in den anderen Individual- und in den Mannschafts-Sportarten problemlos möglich ist. Der Beschluss muss bis spätestens zur nächsten „Corona-Krisensitzung“ am 30.04.2020 gefasst werden.

Jörn König, Sportpolitischer Sprecher der AfD-Bundestags-Fraktion und Obmann der AfD-Fraktion im Sportausschuss des Deutschen Bundestages, erklärt dazu:

„Es war und ist für uns schon nicht nachvollziehbar gewesen, dass es in den vergangenen Wochen, der Phase der bislang schärfsten einschränkenden Maßnahmen seit Mitte März, zu einer generellen Schließung der Sportvereine gekommen ist. In vielen Individualsportarten, nur als Beispiel seien Rudern und Kanu im Einer, viele Disziplinen der Leichtathletik, der Schießsport oder Tennis genannt, werden die Abstands- und Kontaktregeln ohnehin eingehalten, auch ohne Anordnung. Und unter spezieller Aufmerksamkeit und Beachtung der Abstands- und Kontaktregeln ist das Sporttreiben erst recht möglich.

Den Leistungssportlern muss wieder das Training ermöglicht werden. Dafür muss eine bundeseinheitliche Reglung her. Für Hochleistungssportler kann es sogar gefährlich werden, das Training abzubrechen und längere Zeit nicht zu trainieren. Gleichzeitig oder nur kurze Zeit darauf müssen die Sportvereine aber auch wieder für den Amateur- und Breitensport geöffnet werden. Es gibt keinen Grund, wegen der aktuellen Kontakt- und Abstandsregeln den Sportbetrieb in den Vereinen und Verbänden weiter zu verbieten. Die Sportvereine und -verbände müssen schnellstmöglich wieder für ihre Mitglieder geöffnet werden.“

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