Pressemitteilung

Stephan Protschka: Der beabsichtigte Ausstieg aus Biokraftstoffen bis 2030 hat unabsehbare Folgen

Berlin, 18. Mai 2022. Die Bundesregierung beabsichtigt die Obergrenze für herkömmliche Biokraftstoffe aus Nahrungs- und Futterpflanzen, die auf die Treibhausgasminderungsquote angerechnet werden können, schon im nächsten Jahr zu verringern. Bis 2030 soll sie schrittweise auf null gesenkt werden.

Dazu äußert sich der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, wie folgt:

„Der von der Bundesregierung beabsichtigte Ausstieg aus Biokraftstoffen bis 2030 ist rein populistisch und basiert auf der falschen Annahme, dass Agrarrohstoffe jeweils nur einem Zweck dienen können. Bei der Biokraftstoffproduktion entstehen jedoch als Nebenprodukt gleichzeitig immer auch hochwertige Eiweißfuttermittel, die Sojaimporte aus Südamerika ersetzen. Und bei der Herstellung von Biodiesel wird fast das gesamte Glycerin gewonnen, welches zur Produktion von beispielsweise Desinfektionsmitteln, Zahnpasta, Arzneien oder Kosmetika benötigt wird. Die Folgen eines politischen Eingriffs in diese bestehenden und stabilen Kreisläufe wären unabsehbar und bedrohen mehr als 20.000 Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen. Dabei brauchen wir doch gerade jetzt in der Krise Stabilität und Sicherheit.“

 

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